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Morgan Sindall Group will Klimaneutralität bis 2030 erreichen .

Nachhaltigkeit 25 Feb 2021

Die Morgan Sindall Group, Muttergesellschaft von BakerHicks, hat angekündigt, in weniger als einem Jahrzehnt klimaneutral werden zu wollen.

Highlights .

  • Ehrgeizige, jedoch erreichbare Ziele setzen
  • Anders gestalten, mit weniger Energieverbrauch in Projekten
  • Die Umwelt schaffen, die die Gesellschaft braucht

Die Gruppe zählt zu den grössten Bauunternehmen im Vereinigten Königreich und gab an, man werde die Scope 1-, Scope 2- und die betrieblichen Scope 3-Emissionen – also die Emissionen, die direkt und indirekt mit dem Betrieb zusammenhängen – bis 2025 um 30 % und bis 2030 um 60 % senken, ausgehend vom Stand von 2019. Alle verbleibenden Emissionen sollen im Vereinigten Königreich neutralisiert werden.

Wir halten dieses Ziel für ehrgeizig, aber erreichbar. Es baut auf unseren jahrelangen Bemühungen auf, unsere CO2-Belastung zu reduzieren, anders zu konzipieren, weniger Energie im Rahmen unserer Projekte zu verbrauchen und dabei zu helfen, die Umwelt zu schaffen, die die Gesellschaft braucht, und zwar ohne übermässigen Schaden.
John Morgan Chief Executive, Morgan Sindall

Die Gruppe hat ihre Emissionen seit 2010 bereits um 64 % reduziert (Scope 1-, Scope 2- und betriebliche Scope 3-Emissionen), und die CO2-Intensität (die Menge an CO2, die pro verbrauchter Energieeinheit ausgestossen wird) wurde im selben Zeitraum um 75 % gesenkt.

Die Scope 1- und Scope 2-Emissionen sind vor allem auf Treibstoffe in grossen Mengen, Emissionen der Fahrzeugflotte und Stromverbrauch zurückzuführen, während die betrieblichen Scope 3-Emissionen innerhalb der Wertekette entstehen, z. B. durch die Beschaffung von Materialien wie Ziegeln und Glas.

CO2-Berechnung

Das Klimaneutralitätsziel soll erreicht werden, indem man eine Reihe von Initiativen über die Unternehmen der Gruppe hinweg umsetzt, die die Themen gewerbliche Ausstattung, Konstruktion, Infrastruktur, Immobiliendienste, Design und Engineering, Wohnungsbau, Stadterneuerung und partnerschaftlicher Wohnungsbau betreffen. Eine interne CO2-Belastung wurde eingeführt, um jedes Unternehmen dazu anzuregen, innovativ über mögliche CO2-Reduzierungen nachzudenken.

BakerHicks setzt gemeinsam mit seinen Schwestergesellschaften, die zur Morgan Sindall Group gehören, bereits innovative Massnahmen zur CO2-Reduzierung um. Modulartige Designs sind ein Beispiel für standortferne Konstruktionsmethoden – Gebäude werden standortfern massgefertigt und lassen sich in wesentlich kürzerer Zeit montieren. Das Unternehmen folgt auch bei einigen Projekten dem Passivhaus-Ansatz und verfügt intern über zertifizierte Passivhaus-DesignerInnen.

Transparente Ziele

Die Gruppe ist bekannt für Führung, Transparenz und Offenheit in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsziele. Sie war eines der ersten Bauunternehmen der Welt, die die Akkreditierung für die Science-Based Targets Initiative erhielt und sich Ziele setzt, die branchenspezifische tatsächliche Reduzierungen der Gesamtemissionen darstellen.

Die Emissionszahlen der Gruppe wurden über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hinweg unter dem Carbon Reduce Scheme (ehemals CEMARS) unabhängig von Achilles geprüft.

2020 wurden die Bemühungen der Gruppe zur Bekämpfung des Klimawandels vom CDP, einem freiwilligen Meldeprogramm für Klimaauswirkungen, unabhängig mit einer A-Bewertung für die Führungsrolle beim Klimawandel ausgezeichnet. 2021 ernannte das CDP die Gruppe ausserdem zum Supplier Engagement Leader für seine Arbeit zur Förderung von Massnahmen gegen den Klimawandel innerhalb seiner Lieferkette.

Lieferkettengemeinschaft

Morgan Sindall ist sich aufgrund seiner langfristigen Beziehungen zu Lieferkettenpartnern, die seit Jahrzehnten bestehen, und aufgrund seines Fachwissens bewusst, dass man die Reduzierung von Emissionen in dieser Gemeinschaft, die weiterhin eine grosse Herausforderung im Bausektor darstellt, unterstützen kann. Das Ziel innerhalb der Lieferkette ist die Fokussierung auf die Unterstützung von Partnern bei der Reduzierung von Emissionen durch Anlagenausstattung und von Abfall, der bei der Lieferung von Materialien generiert wird.

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